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Über CAS 103-90-2 Paracetamol

10.05.2024
Schmelzpunkt 168–172 °C (Lit.)
Siedepunkt 273,17 °C (grobe Schätzung)
Dichte 1,293 g/cm3
Dampfdruck 0,008 Pa bei 25 °C
Brechungsindex 1,5810 (grobe Schätzung)
Fp 11 °C
Lagertemp. Inerte Atmosphäre, Raumtemperatur
Löslichkeit Ethanol: löslich 0,5 M, klar, farblos
pka 9,86 ± 0,13 (vorhergesagt)
bilden Kristalle oder kristallines Pulver
Farbe Weiß
Produktgs0Produkte11dda
Beschreibung:
Acetaminophen, auch bekannt als Paracetamol, ist eine chemische Verbindung mit der Summenformel C8H9NO2. Es ist ein Medikament aus der Gruppe der Analgetika (Schmerzmittel) und Antipyretika (Fiebersenker). Strukturell ist Acetaminophen ein Para-Aminophenol-Derivat. Physikalisch gesehen ist Acetaminophen ein weißes, kristallines Pulver, das schwer wasserlöslich ist. Es ist üblicherweise in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter Tabletten, Kapseln und flüssige Suspensionen zur oralen Einnahme.

Verwendung:
Paracetamol wird häufig zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung eingesetzt. Es ist bekannt für seine Wirksamkeit bei der Linderung leichter bis mittelschwerer Schmerzen wie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Zahnschmerzen. Im Gegensatz zu nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) besitzt Paracetamol keine nennenswerten entzündungshemmenden Eigenschaften.
Der genaue Wirkmechanismus von Paracetamol ist noch nicht vollständig geklärt. Man geht jedoch davon aus, dass es sich um die Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase (COX) im zentralen Nervensystem handelt. Dieses Enzym ist an der Produktion von Prostaglandinen beteiligt, die wiederum bei der Schmerzwahrnehmung und der Regulierung der Körpertemperatur eine Rolle spielen.
Paracetamol gilt als sicherere Option zur Schmerzlinderung bei Personen, die aufgrund von Faktoren wie Magengeschwüren oder Blutungsstörungen keine NSAR vertragen.

Verwandte Forschung:
In-vitro-Studien In vitro verursachte Paracetamol eine 4,4-fache Selektivität für die COX-2-Hemmung (IC50 für COX-1 113,7 μM; IC50 für COX-2 25,8 μM). Nach oraler Verabreichung betrug die maximale Ex-vivo-Hemmung 56 % (COX-1) und 83 % (COX-2). Die Paracetamol-Plasmakonzentrationen blieben für mindestens 5 Stunden nach der Verabreichung über dem In-vitro-IC50-Wert von COX-2. Die Ex-vivo-IC50-Werte von Paracetamol (COX-1: 105,2 μM; COX-2: 26,3 μM) sind vergleichbar mit den In-vitro-IC50-Werten. Entgegen früherer Auffassung hemmt Paracetamol COX-2 um mehr als 80 %, ein Grad, der mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) und selektiven COX-2-Hemmern vergleichbar ist. Eine >95%ige COX-1-Blockade konnte jedoch nicht mit einer Hemmung der Thrombozytenfunktion in Verbindung gebracht werden [1]. MTT-Tests zeigten, dass Paracetamol (APAP) in einer Dosis von 50 mM die Zelllebensfähigkeit signifikant (p
In-vivo-Studien: Die orale Verabreichung von Paracetamol (250 mg/kg) an Mäuse führte zu signifikanten (p