Innovative Medikamente gegen Reisekrankheit
Am 15. Mai gab Vanda Pharmaceuticals, ein US-amerikanisches biopharmazeutisches Unternehmen, bekannt, dass die zweite Phase-III-Studie seines neuen Medikaments Tradipitant (Tradipitant) zur Behandlung von Reisekrankheit (insbesondere Reisekrankheit) positive Ergebnisse erzielt hat.
Tradipitant ist ein von Eli Lilly entwickelter Neurokinin-1 (NK1)-Rezeptorantagonist. Vanda erwarb im April 2012 durch Lizenzierung die weltweiten Entwicklungsrechte für Tradipitant.
Derzeit hat Vanda Tradipitant für Indikationen wie Juckreiz bei atopischer Dermatitis, Gastroparese, neue Coronavirus-Infektion, Reisekrankheit, Alkoholsucht, soziale Phobie und Verdauungsstörungen entwickelt.
An dieser Phase-3-Studie nahmen 316 Patienten mit Reisekrankheit in der Vorgeschichte teil, die während einer Bootsfahrt mit 170 mg Tradipitant, 85 mg Tradipitant oder Placebo behandelt wurden.
Alle Studienteilnehmer litten bereits an Seekrankheit. Der primäre Endpunkt der Studie war die Wirkung von Tradipitant (170 mg) auf Erbrechen. Die wichtigsten sekundären Endpunkte sind: (1) die Wirkung von Tradipitant (85 mg) auf Erbrechen; (2) die Wirkung von Tradipitant bei der Vorbeugung von schwerer Übelkeit und Erbrechen.
Berichten zufolge besteht weiterhin ein ungedeckter medizinischer Bedarf an Behandlungsmöglichkeiten für Reisekrankheit. Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat seit der Zulassung von Scopolamin (einem transdermalen Pflaster hinter dem Ohr) im Jahr 1979 seit über 40 Jahren kein neues Medikament mehr zur Behandlung von Reisekrankheit zugelassen.
Basierend auf den Daten aus den beiden Phase-III-Studien wird Vanda im vierten Quartal 2024 bei der FDA einen Zulassungsantrag für Tradipitant zur Behandlung von Reisekrankheit einreichen.










